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KatastrophenschutzKatastrophenschutz

Starkregen, Hochwasser, Hitze, ein länger dauernder Stromausfall oder andere Gefahrenlagen können das tägliche Leben stark beeinträchtigen. Wichtige Infrastruktur steht dann möglicherweise nicht wie gewohnt zur Verfügung. Auch im eigenen Zuhause können unerwartete Gefahren entstehen.

Um auf solche Situationen reagieren zu können, ist es wichtig, informiert und vorbereitet zu sein. Das gilt sowohl für öffentliche Stellen als auch für Privatpersonen. Bereits einfache Vorbereitungen helfen dabei, im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben.

So werden Sie gewarnt

Bei einer Gefahrenlage ist es wichtig, dass Warnmeldungen die Bevölkerung erreichen. Dafür werden verschiedene Warnwege genutzt.

  • WarnApps, wie NINA oder Katwarn. Warn-Apps informieren über aktuelle Gefahren. Die Apps können kostenlos auf das Smartphone heruntergeladen werden. In der Warn-App NINA können Sie Salach und weitere wichtige Orte abonnieren. Aktivieren Sie außerdem die Benachrichtigungen in den Einstellungen Ihres Smartphones.
  • Über Cell Broadcast können Warnmeldungen automatisch an empfangsfähige Mobiltelefone in einem betroffenen Gebiet gesendet werden. Dafür muss keine App installiert sein. Bei älteren Geräten ist der Empfang möglicherweise nicht möglich. Prüfen Sie außerdem, ob die notwendigen Einstellungen auf Ihrem Mobiltelefon aktiviert sind.
  • In Salach und anderen Orten gibt es Sirenen, die bei besonderen Gefahrenlagen aktiviert werden. Prüfen Sie andere Informationskanäle, wenn die Sirene zu hören ist, um den Grund für die Warnung zu erfahren.
  • Amtliche Warnungen werden auch über Radio und Fernsehen verbreitet. Aktuelle amtliche Warnmeldungen finden Sie außerdem unter: Warnung.bund.de

Informationen der Gemeinde Salach

Neben den bundesweit eingesetzten Warnmedien warnt und informiert die Gemeinde Salach bei regionalen Ereignissen auch über eigene Kanäle:

  • Hier auf der Internetseite finden Sie Informationen zu aktuellen Ereignissen immer direkt auf der Startseite.
  • Ebenso gibt es aktuelle Informationen auf den Social Media Kanälen der Gemeinde auf Instagram und Facebook.
  • Aktuelle Informationen erhalten Sie auch über den What's App Kanal der Gemeinde. Einen Link, über den Sie den Kanal abonieren können, finden Sie weiter unten auf dieser Seite (grünes What's-App Symbol).
  • In besonderen Fällen warnen die Gemeinde oder die Feuerwehr auch mittels Lautsprecherdurchsagen. Hierzu fahren dann Fahrzeuge durch die Gemeinde, auf denen Lautsprecheranlagen montiert sind, von denen aus eine aufgezeichnete Warnmeldung abgespielt wird.
  • Im Falle eine längerfristigen Stromausfalls werden wichtige Informationen auch über Aushänge am Rathaus, den Aushangskästen am Bahnhof und an der Staufeneckhalle bekanntgegeben. Weitere Informtionen zum Thema Stromausfall finden Sie hier.

Bundesweiter Warntag

Der Bundesweite Warntag findet einmal jährlich, in der Regel im September, statt. An diesem Tag wird die Bevölkerungswarnung umfangreich getestet. Nutzen Sie den Warntag um zu prüfen, ob Sie die Warnmeldungen erhalten.

Was tun bei einer Warnung?

Wenn Sie eine Warnung erhalten:

  • Bewahren Sie Ruhe.
  • Lesen oder hören Sie die Warnmeldung vollständig.
  • Informieren Sie sich über die verschiedenen Warnwege wie zum Beispiel Warn-Apps, Radio und die offiziellen Kanäle der Gemeinde.
  • Befolgen Sie die amtlichen Anweisungen.
  • Informieren Sie Angehörige, Nachbarn und hilfebedürftige Personen.
  • Vertrauen Sie nur offiziellen Informationen und verbreiten Sie keine unbestätigten Meldungen oder Gerüchte.
  • Rufen Sie 112 und 110 nur in einem echten Notfall an.
  • Achten Sie auf weitere Informationen und die Entwarnung.

Je nach Gefahr können unterschiedliche Maßnahmen notwendig sein. Es kann zum Beispiel erforderlich sein, ein Gebäude aufzusuchen, Fenster und Türen zu schließen oder ein gefährdetes Gebiet zu verlassen. Beachten Sie deshalb immer die konkreten Anweisungen in der Warnmeldung.

Eigenvorsorge: Bereiten Sie sich vor

Eine Katastrophe kommt meistens ohne längere Vorwarnzeit, daher ist es wichtig, dass auch Privathaushalte bereits im Vorfeld geeignete Vorbereitungen treffen. Die Versorgung mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Medikamenten oder anderen wichtigen Dingen kann zeitweise unterbrochen sein.

Bereiten Sie sich deshalb möglichst frühzeitig vor:

  • Legen Sie einen Vorrat an Trinkwasser und haltbaren Lebensmitteln an.
  • Halten Sie persönliche Medikamente und eine Hausapotheke bereit.
  • Sorgen Sie für Taschenlampen, Ersatzbatterien und ein batteriebetriebenes Radio.
  • Halten Sie Hygieneartikel und wichtige Alltagsgegenstände vorrätig.
  • Bewahren Sie wichtige Dokumente griffbereit und geschützt auf.
  • Laden Sie regelmäßig Mobiltelefone und Powerbanks auf.
  • Denken Sie bei Ihrer Planung auch an Kinder, ältere oder pflegebedürftige Personen und Haustiere.
  • Besprechen Sie mit Ihrer Familie, wie Sie sich in einer Krisensituation verhalten und erreichen können.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt, sich möglichst zehn Tage selbst versorgen zu können. Bereits ein Vorrat für mindestens drei Tage ist hilfreich und kann schrittweise erweitert werden. Planen Sie idealerweise zwei Liter Wasser pro Person und Tag zum Trinken und Kochen ein.

Ausführliche Hinweise und Checklisten finden Sie im aktuellen Ratgeber des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe:

Broschüre "Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen" (pdf)

Notfalltreffpunkt

Der Notfalltreffpunkt der Gemeinde Salach befindet sich in der Staufeneckhalle. Er wird bei einer schweren Krisenlage, bei Bedarf aktiviert und dient dann als zentrale Anlaufstelle für die Bevölkerung.

Der Notfalltreffpunkt ist nicht dauerhaft geöffnet. Suchen Sie ihn erst auf, wenn die Gemeinde seine Aktivierung über die verfügbaren Warn- und Informationswege bekannt gegeben hat.

Weitere Informationen zu den Aufgaben und Angeboten des Notfalltreffpunkts finden Sie auf unserer Seite zum Thema Stromausfall:

Hier geht es zu konkreten Informationen über:

Hitzeschutz

Stromausfall

Starkregen und Hochwasser