Gemeindenachricht

Aus der Sitzung des Gemeinderats am 18.02.2020


Das Ergebnis des städtebaulichen Wettbewerbs für das Quartier Mühlkanal liegt vor. Das Architekturbüro helsinkizurich hat zusammen mit Cadrage Landschaftsarchitekten unter dem Titel „Werkstadt Salach“ den Siegerentwurf vorgelegt. Wie geht es nun weiter?

Inge Horn von HORNprojekt GmbH stellte dem Gemeinderat zunächst das Ergebnis des Wettbewerbs nochmals ausführlich vor. Nun gilt es, den Siegerwurf zu verfeinern und offene Fragen, wie z.B. Verkehrsführung und Parkierung zu bearbeiten. Hierzu wird es im Mai eine 3. Bürgerwerkstatt geben. Anschließend soll der erste (Vor)entwurf für den Bebauungsplan erstellt werden. Der Gemeinderat diskutierte ausführlich über die weitere Aufgabenstellung an die Planer. Der Gemeinderat fasste einstimmig folgenden Beschluss:
  • 1. Von der Vorstellung der Arbeiten wird Kenntnis genommen.
  • 2. Entsprechend der Empfehlung des Beratergremiums wird die die Arbeit des Büros Helsinki Zürich Office GmbH mit Cadrage Landschaftsarchitekten der weiteren Bearbeitung zu Grunde gelegt.
  • 3. Das Büro Helsinki Zürich Office GmbH mit Cadrage Landschaftsarchitekten wird zum Honorar von voraussichtlich 27.132,00 € mit der weiteren Ausarbeitung des Entwurfs beauftragt.
  • 4. Der vorgeschlagenen weiteren Vorgehensweise wird zugestimmt.
Im Anschluss stellte Frau Melina Weber von der Finanzverwaltung ein Konzept für die Einführung eines Leerstandsmanagements vor. Das Thema Wohnungsleerstände beschäftigt die Gemeinde Salach schon seit Anfang des Jahres 2018. In vorangegangenen Beratungen des Gemeinderats haben die Vorschläge der Verwaltung bislang keine mehrheitliche Zustimmung im Gremium finden können. Hintergrund war, dass das Thema mit verschiedenen Problemstellungen verbunden ist. Zum einen gibt es Eigentümer, die aus verschiedenen Gründen ganz bewusst nicht vermieten, zum anderen kann und darf die Gemeinde nicht in die Rolle eines Maklers schlüpfen. Der Gemeinderat stimmte mehrheitlich mit 3 Enthaltungen dem nun vorgestellten Konzept zu. Zunächst soll durch eine regelmäßige Berichterstattung im Salacher Boten auf die Thematik aufmerksam gemacht werden. Dann sollen durch einen Fragebogen die Gründe für Wohnungsleerstände ermittelt werden.  


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