Gemeindenachricht

Zwei Rehböcke fielen Hunden zum Opfer


Wir wurden darüber informiert, dass am Freitagnachmittag des 09.02.2018 zwischen 15:00 und 18:00 Uhr im Bereich Bärenbach/Aussiedlerhof „Hartmann“, innerhalb kürzester Zeit zwei Rehböcke wahrscheinlich durch einen oder mehrere wildernde Hunde getötet wurden. Im Bereich des Waldspielplatzes wurden zu dieser Zeit eine Gruppe in Panik flüchtender Rehe beobachtet. Aufgrund der tiefen Bissverletzungen der getöteten Tiere ist von einem oder mehreren größeren Hunden auszugehen.
Nach diesem Zwischenfall verweist das Ordnungsamt noch einmal auf die Auflagen, die Hundehalter beim Spazierengehen zu beachten haben. Generell kommt es darauf an, dass der Halter jederzeit die Kontrolle über das Verhalten seines Tieres hat. Insbesondere Hunde, die zum Hetzen und Reißen von Wildtieren neigen, sollten nicht abgeleint werden. Die Polizeiverordnung unserer Gemeinde regelt eindeutig, dass Hunde ohne Begleitung einer Person, die durch Zuruf auf das Tier einwirken kann, nicht frei umherlaufen dürfen. Der Hund muss also ständig im Einflussbereich des Herrchens oder Frauchens sein. Läuft ein Hund unbeaufsichtigt im Wald oder auf Feldern herum, stöbert dieser Wild nach, hetzt oder reißt er die Tiere, so liegt eine Ordnungswidrigkeit nach dem Landesjagdgesetz vor. Hier wird durch die zuständige Behörde ein Bußgeld verhängt. Das Jagdrecht räumt den zur Ausübung des Jagdschutzes berechtigten Personen grundsätzlich die Möglichkeit ein, einen wildernden Hund abzuschießen.
 
Das Ordnungsamt nimmt weitere Hinweise zu den Vorfällen gerne entgegen. Bitte melden Sie sich bei Frau Wellert unter 07162 / 4008-21. 

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