Gemeindenachricht

Aus der Sitzung des Gemeinderates am 28.11.2017


Die Einbringung des Haushalts ist jedes Jahr Garant dafür, dass sich die Besucherränge im Sitzungssaal füllen. So auch dieses Mal, als Bürgermeister Julian Stipp und Kämmerin Barbara Fetzer den ersten doppischen Haushalt der Gemeinde Salach dem Gremium vorlegten. Zuvor nutzen die Gäste im Sitzungssaal aber zunächst die Möglichkeit des Tagesordnungspunktes Bürgerfragen, um ihre Fragen und auch Bedenken rund um das geplante Neubaugebiet Flachsäcker zu äußern. Bürgermeister Julian Stipp und Ortsbaumeister Hannes-Dietrich Keyn standen fast eine halbe Stunde lang Rede und Antwort und boten anschließend eine Fortsetzung im persönlichen Gespräch an.
 
Im Anschluss präsentierte Bürgermeister Julian Stipp den neuen Haushaltsplan und beschrieb ausführlich die anstehenden Projekte für das Jahr 2018. Kämmerin Barbara Fetzer ging in ihrer Rede auf das neue kommunale Haushaltsrecht ein und erläuterte die Funktionsweise des neuen Haushaltswesens. Beide Reden können auf der Homepage der Gemeinde Salach (www.salach.de) in voller Länge nachgelesen werden. Die Rede von Bürgermeister Julian Stipp wird zudem Abschnittsweise in der dieser und der nächsten Ausgabe des Salacher Boten veröffentlicht.  
 
Ein großes Projekt des Jahres 2018 das bereits seine Schatten voraus wirft, ist die Entwicklung des Schachenmayr-Areals und der benachbarten Krautländer (Quartier Mühlkanal). Hauptamtsleisterin Gabriele Dory berichtete dazu über die erfolgreiche Teilnahme der Gemeinde Salach am Ideenwettbewerb Quartier 2020, bei dem die Gemeinde Salach mit 80.000 € ausgezeichnet wurde. Das Ziel des Wettbewerbs richtet sich auf innovativen Ideen zur generationen- und seniorengerechten Quartiersentwicklung mit dem Fokus auf eigenständigem Wohnen bis ins hohe Alter in vertrauter Umgebung. Die Gemeinde sorgt bereits im Rahmen der Bauleitplanung als „Motor“ der Quartiersentwicklung und durch aktivierende Bürgerbeteiligung dafür, dass ein lebendiger sozialer Raum entsteht und sich die Neubürgerinnen und Neubürger mit Ihrer Gemeinde Salach identifizieren.
 
Die Fördergelder werden für einen Stellenanteil Quartiersmanagement eingesetzt. Der Gemeinde werden nun 80.000 Euro bewilligt und dieser Betrag wird noch im Jahr 2017 ausbezahlt. Im Antrag wurde formuliert, dass dann rasch die Stelle Quartiersmanagement geschaffen und besetzt werden soll, damit die Aufgabe der Quartiersentwicklung bereits begleitend zur Bauleitplanung erfolgen kann. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, das Quartiersmanagement einzurichten.  
 
Anschließend fasste der Gemeinderat einstimmig folgenden Beschluss zur Vergabe der Bauleistungen für den Ausbau der Blumen-, Rosen- und Ottostraße. Die Straßen- und Tiefbauarbeiten wurden an die Firma Georg Eichele Bauunternehmung GmbH aus Abtsgmünd-Untergröningen vergeben. Die Rohrleitungsarbeiten für die Trinkwasserversorgung wurden an den Zweckverband Eislinger Wasserversorgung aus Eislingen vergeben.
 
Die Straßen- und Tiefbauarbeiten für die Erschließung des Wohnbaugebiets „Flachsäcker I“ wurden einstimmig an die Firma Georg Eichele Bauunternehmung GmbH aus Abtsgmünd-Untergröningen vergeben. Die Rohrleitungsarbeiten für die Trinkwasserversorgung an den Zweckverband Eislinger Wasserversorgung aus Eislingen vergeben.
 
Im Anschluss beriet der Gemeinderat über die Vermarktung der Bauplätze im Neubaugebiet Flachsäcker. Die Verwaltung hatte einen reduzierten Verkaufspreis von 285 € für die westlichen Bauplätze und eine Bauverpflichtung innerhalb von drei Jahren vorgeschlagen. Der Gemeinderat beschloss nach längerer Diskussion auf Antrag der CDU-Fraktion mit den Stimmen von CDU und SBL mehrheitlich einen einheitlichen Verkaufspreis von 300 €/m für die Vermarktung aller Wohnbauflächen. Ebenfalls mit 7 Gegenstimmen und einer Enthaltung wurde eine Bauverpflichtung innerhalb von fünf Jahren beschlossen. Einstimmig beschloss das Gremium eine Familienkomponente mit pauschal 6.000 € pro Kind unter 18 Jahren, maximal für bis zu vier Kinder pro Familie zu gewähren. Für die Vermarktung der Bauflächen für Mehrfamilienhäuser wurde einstimmig ein Verkaufspreis von 320 €/m² festgelegt.
 
Wie jedes Jahr zum Jahresende stellte die Stv. Kämmerin Silke Schömbucher die Neukalkulationen der Wasserverbrauchsgebühr und der Abwassergebühr vor.
Die Wasserverbrauchsgebühr erhöht sich um 0,14 €/m³ auf 2,54 €/m³.
Die Schmutzwassergebühr verringert sich um 0,05 € auf 1,67 €/m³.
Die Niederschlagswassergebühr verringert sich um 0,08 € 0,35 €/m².
Der Gemeinderat stimmte den Satzungsänderungen einstimmig zu.
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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