
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
- |
 |
 |
- |
 |
 |
- |
 |
 |
- |
 |
 |
- |
 |
 |
- |
 |
 |
- |
 |
 |
- |
 |
 |
- |
 |
 |
- |
 |
 |
- |
 |
 |
- |
 |
 |
- |
 |
|
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
|
|
| |
|
| |
 |
|
|
Turbulente NEV-Verbandsversammlung in der Stauferlandhalle

Am vergangenen Freitag fand in der Stauferlandhalle die Verbandsversammlung
der NEV, dem Neckar-Elektrizitätsverband, statt.
Die NEV besteht
insgesamt aus 176 Verbandsmitgliedern, davon waren 128 Mitglieder für die
heutige Veranstaltung angemeldet.
In seinem Grußwort drückte
Bürgermeister Lutz seine Dank dafür aus, dass Salach Gastgeber einer solch
bedeutsame Veranstaltung sein dürfe. Die Stauferlandhalle sei für Salach eine
finanziell bedeutsame Investition gewesen, aber das zahle sich nun aus.
Unter den mehr als 150 Teilnehmern befanden sich Landräte,
Oberbürgermeister und Bürgermeister, sowie Vertreter der Energiewirtschaft die
angesichts des Veranstaltungsortes Ihre Wertschätzung hierfür zum Ausdruck
brachten.
Die Aufgabenbereiche der NEV, so zum Beispiel die
Interessensvertretung der Mitgliedskommunen im Sinne einer einheitlichen,
zweckmäßigen und umweltschonenden Elektrizitätsversorgung, wurde eindrucksvoll
auch im Geschäftsbericht dargestellt.
Interessantester und
außerordentlichster Beitrag der Tagesordnung war jedoch zweifelsohne die von den
Gremien des NEV angestrebte Netzgesellschaft des Energiekonzerns EnBW und des
Neckar-Elektrizitätsverbands.
Im Rahmen der Sitzung meldete ein
Oberbürgermeister „ernsthafte juristische Bedenken“ gegen das Vorgehen der
Verbandsspitze an. Das Vorgehen sei ein vorsätzlicher Verstoß gegen das im
Energiewirtschaftsgesetz garantierte Diskriminierungsverbot. „Effizienz ist
keine Frage der Größe“, sagte der Oberbürgermeister und pries folglich die
örtlichen Lösungen, bei denen die Kommunen größeren Einfluss hätten, an.
Unterstützung fand dieser Vorschlag bei einer größeren Anzahl von
Bürgermeistern. Sie alle verfolgen das Ziel der Autonomie bei der Energie und
die Distanz zur EnBW.
Die Diskussion um die Rechtmäßigkeit einer solchen
Netzgesellschaft fand jedoch keine Mehrheit und wurde auf die noch kommenden
Beratungen verschoben.
|
|
Vandalismus am Rathaus

|
Am vergangenen Samstag musste mit Erschrecken festgestellt werden, dass es am
Salacher Rathaus zu nicht unerheblichen Sachbeschädigungen gekommen ist. Die
Schäden sind mittlerweile weitestgehend erfasst. Auch wenn die Schadenssumme
bislang noch nicht zusammengestellt wurde, steht doch fest: Es wird teuer für
die Gemeinde Salach. Vor allem dann, wenn die Übeltäter nicht ausfindig gemacht
werden können.
Die Schäden stellen sich derart dar, dass mit Hilfe von Bierflaschen im
Keller des Rathauses, sowie in einem Büro des Rathauses im 1. Stock eingeworfen
wurden. Zudem musste die Polizei, die zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr im
Einsatz war, feststellen, dass Scheiben im Sitzungssaal im Erdgeschoss des
Rathauses mutwillig eingetreten wurden.
„Wir sind entsetzt, dass es zu solch sinnlosen Beschädigungen an unserem
Rathaus gekommen ist“, so Bürgermeister Lutz. In einem ersten Erklärungsversuch
wollte der Verwaltungschef die Beschädigungen auch nicht nur auf Unachtsamkeit
oder Übermut von Jugendlichen schieben. „Wir wissen momentan nicht, wer diese
Zerstörung angerichtet hat, aber wer auch immer es gewesen sein mag – es ist
sicherlich kein Zeichen von Intelligenz und Rücksichtnahme, wenn Eigentum
der Allgemeinheit beschädigt wird“.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeidienststelle Eislingen, sowie das
Ordnungsamt Salach unter der Rufnummer 07162 / 4008 – 29 entgegen.
|
|

|