Viel wurde in den letzten Monaten und Wochen darüber geschrieben und geredet
– der städtebauliche Ideenwettbewerb in Salach.
Doch was genau ist dieser Wettbewerb? Was sind seine Ziele? Und wie sieht die
weitere Planung und Vorgehensweise aus?
Nachstehend wird versucht, einige der wichtigsten Fragen kurz und präzise zu
beantworten.
Was ist der Anlass und Zweck des Wettbewerbs?
Zweck des Wettbewerbs ist es, Vorstellungen für mögliche Entwicklungen der
Salacher Ortsmitte zu erhalten. Dieses sogenannte städtebauliche Konzept der
Ortsmitte ist alleiniger Gegenstand des Wettbewerbes.
Was bringt dieser Wettbewerb?
Die Ortsmitte von Salach ist vielfältigen Anforderungen ausgesetzt und soll
folglich gestärkt und weiterentwickelt werden. Es bestehen die berechtigten
Wünsche der Bürgerinnen und Bürger nach umfassenden Einkaufsmöglichkeiten mit
Parkmöglichkeiten. Die im Wettbewerb eingebrachten Ideen der Neugestaltung der
Ortsmitte Salachs unter anderem durch die geplante Aufwertung des
Rathausplatzes, als verbindendes Element zwischen Rathaus und Bebauung südlich
der Wilhelmstraße, und durch das geplante Seniorenpflegeheim sollen als Basis
für die zukünftige Gestaltung der Salacher Ortsmitte dienen.
Was bedeutet der Ausdruck „Neugestaltung der Ortsmitte“? An welche
Nutzungsarten ist hier gedacht?
Wie der Gemeinderat festgelegt hat, kann die Neugestaltung der Salacher
Ortsmitte vielfältige Gestaltungen annehmen. Den Wettbewerbsteilnehmern wurden
dabei größtmögliche Freiheiten eingeräumt. Beispielsweise ist daran gedacht,
eine Seniorenwohnanlage sowie eine Begegnungsstätte mit Café zu bauen. Der Plan,
Wohn- und Geschäftshäuser zu bauen ist ebenso eine Möglichkeit, wie eine
Neugestaltung des Platzes vor dem Rathaus. Wie im Einzelnen die Planungen
aussehen werden, ob und wo beispielsweise eine Außenstelle des Rathauses mit
barrierefreiem Zugang eingerichtet wird, lässt sich erst nach Ausgang des
Wettbewerbs sagen.
Wer entscheidet über den Gewinner des Wettbewerbes?
Der Gemeinderat hat sich darauf geeinigt, dass ein Auswahlgremium gebildet
wird. In diesem Gremium sind sowohl Sachverständige als auch Vertreter des
Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung vertreten.
Wie sieht die weitere Vorgehensweise aus?
Die Bewerbungsfrist für die Teilnehmer endet am 30. März 2009 um 16.00 Uhr.
Spätestens am 25. Juni müssen die Wettbewerber die Pläne einreichen. Die
Begutachtung der eingereichten Vorschläge durch das Preisgericht wird am 23.
Juli stattfinden. Anschließend an dieses Datum werden die Wettbewerbsarbeiten
der Öffentlichkeit vorgestellt.