Salach, 28.10.2009
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Mitteilungen 10/2009


Turbulente NEV-Verbandsversammlung in der Stauferlandhalle


Am vergangenen Freitag fand in der Stauferlandhalle die Verbandsversammlung der NEV, dem Neckar-Elektrizitätsverband, statt.

Die NEV besteht insgesamt aus 176 Verbandsmitgliedern, davon waren 128 Mitglieder für die heutige Veranstaltung angemeldet.

In seinem Grußwort drückte Bürgermeister Lutz seine Dank dafür aus, dass Salach Gastgeber einer solch bedeutsame Veranstaltung sein dürfe. Die Stauferlandhalle sei für Salach eine finanziell bedeutsame Investition gewesen, aber das zahle sich nun aus.

Unter den mehr als 150 Teilnehmern befanden sich Landräte, Oberbürgermeister und Bürgermeister, sowie Vertreter der Energiewirtschaft die angesichts des Veranstaltungsortes Ihre Wertschätzung hierfür zum Ausdruck brachten.

Die Aufgabenbereiche der NEV, so zum Beispiel die Interessensvertretung der Mitgliedskommunen im Sinne einer einheitlichen, zweckmäßigen und umweltschonenden Elektrizitätsversorgung, wurde eindrucksvoll auch im Geschäftsbericht dargestellt.

Interessantester und außerordentlichster Beitrag der Tagesordnung war jedoch zweifelsohne die von den Gremien des NEV angestrebte Netzgesellschaft des Energiekonzerns EnBW und des Neckar-Elektrizitätsverbands.

Im Rahmen der Sitzung meldete ein Oberbürgermeister „ernsthafte juristische Bedenken“ gegen das Vorgehen der Verbandsspitze an. Das Vorgehen sei ein vorsätzlicher Verstoß gegen das im Energiewirtschaftsgesetz garantierte Diskriminierungsverbot. „Effizienz ist keine Frage der Größe“, sagte der Oberbürgermeister und pries folglich die örtlichen Lösungen, bei denen die Kommunen größeren Einfluss hätten, an. Unterstützung fand dieser Vorschlag bei einer größeren Anzahl von Bürgermeistern. Sie alle verfolgen das Ziel der Autonomie bei der Energie und die Distanz zur EnBW.

Die Diskussion um die Rechtmäßigkeit einer solchen Netzgesellschaft fand jedoch keine Mehrheit und wurde auf die noch kommenden Beratungen verschoben.

Vandalismus am Rathaus


Am vergangenen Samstag musste mit Erschrecken festgestellt werden, dass es am Salacher Rathaus zu nicht unerheblichen Sachbeschädigungen gekommen ist. Die Schäden sind mittlerweile weitestgehend erfasst. Auch wenn die Schadenssumme bislang noch nicht zusammengestellt wurde, steht doch fest: Es wird teuer für die Gemeinde Salach. Vor allem dann, wenn die Übeltäter nicht ausfindig gemacht werden können.

Die Schäden stellen sich derart dar, dass mit Hilfe von Bierflaschen im Keller des Rathauses, sowie in einem Büro des Rathauses im 1. Stock eingeworfen wurden. Zudem musste die Polizei, die zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz war, feststellen, dass Scheiben im Sitzungssaal im Erdgeschoss des Rathauses mutwillig eingetreten wurden.

„Wir sind entsetzt, dass es zu solch sinnlosen Beschädigungen an unserem Rathaus gekommen ist“, so Bürgermeister Lutz. In einem ersten Erklärungsversuch wollte der Verwaltungschef die Beschädigungen auch nicht nur auf Unachtsamkeit oder Übermut von Jugendlichen schieben. „Wir wissen momentan nicht, wer diese Zerstörung angerichtet hat, aber wer auch immer es gewesen sein mag – es ist sicherlich kein Zeichen von Intelligenz  und Rücksichtnahme, wenn Eigentum der Allgemeinheit beschädigt wird“.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeidienststelle Eislingen, sowie das Ordnungsamt Salach unter der Rufnummer 07162 / 4008 – 29 entgegen.


 


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