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Der Gemeindekindergarten auf Streifzug durch Wald und Wiese..........

Am Montag, den 26. Mai war es soweit. In Wanderkleidung und mit
Rucksackvesper starteten die Kinder des Gemeindekindergartens mit Herrn Wolfgang
Nägele in zwei Gruppen am Vor- und Nachmittag in die nähere Wiesen- und
Waldgegend von Salach. Schon beim Verlassen des Kindergartens begrüßten uns
verschiedene Vögel auf den Baumspitzen. Der Grünfink, der Spatz oder der
Zilp-Zalp (Weidenlaubsänger) waren zu sehen und vor allem auch mal bewusst zu
hören. Auf den Wiesen hinter der Schule gab es dann allerhand zu entdecken,
Gänsefingerkraut, Wurmfarn, Wiesenpipan oder Klettenlabkraut wuchsen am
Wegesrand. Für viele Kinder ganz ungewohnte Namen, die Pflanzen konnten aber
nicht nur gesehen, sondern auch gefühlt und gerochen werden. Auch gab es dort
allerhand zu hören, die Feldgrillen zirpten, die Mönchsgrasmücke trällerte ihr
tütatüta oder die Goldammer ihr didididi. Auf alle Fragen der Kinder „was ist
das?“ wusste Herr Nägele eine Antwort, oft gab es drum herum auch viel zu
erzählen: so meldet der Zaunkönig „Besuch“ an oder legt der Aurorafalter nur in
der Knoblauchsrauke seine Eier.
Weiter ging es in den Wald, wo wir es uns auf einem Waldsofa zum Vesper
bequem machten. Herr Nägele bemerkte sofort eine kleine Singdrossel, die aus dem
Nest gefallen war und die hoffentlich durch das Hochsetzen auf einen Ast
gerettet werden konnte. Auch im Wald gab es noch neue Pflanzen zu entdecken wie
das Maiglöckchen, den Waldmeister oder das Immergrün. Doch leider mussten wir
uns auch schon auf den Rückweg machen, sodass die Kinder zwar müde aber
mit vielen neuen Eindrücken wieder im Kindergarten ankamen.
An dieser Stelle Herrn Wolfgang Nägele herzlichen Dank für das Gestalten
dieses Umwelttages. Durch sein Erzählen und seine Liebe zu Details merkt man,
wie wichtig sein Anliegen ist, den Kindern ihre nähere Natur erleb- und
begreifbar zu machen. Dies ist nicht selbstverständlich, da Exkursionen in allen
Salacher Kindergärten und manchen Schulklassen einen großen Zeitaufwand
bedeuten und dass er jedes Mal einen Urlaubstag dafür investiert. Dass es sich
lohnt, zeigt ein Beispiel, dass zwei Tage später ein Kind die Elster auf einem
Baum vor dem Kindergarten vermisst hat. Nochmals vielen Dank!
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